Das IFTM Institut für Telematik in der Medizin ist ein privatwirtschaftliches Forschungsinstitut,
das sich mit medizinischen Anwendungen der Informations- und
Kommunikationstechnologie beschäftigt.
Die wissenschaftlichen Aktivitäten erstrecken sich sowohl auf die Entwicklung neuer, als auch
auf die Evaluation
bestehender Technologien unter den verschiedensten medizinischen
Anwendungsfällen. Thematisch können hierbei fünf Forschungsschwerpunkte herausgestellt werden:
 | Telemedizin und Teleradiologie: In diesem Bereich geht es um die
Erbringung ärztlicher Tätigkeiten, wobei sich Arzt und Patient nicht am
selben Ort befinden. Da die technologischen Aspekte
weitestgehend gelöst sind, gilt es jetzt das Zusammenspiel
der verschiedenen Komponenten unter Ausnutzung bestehender Normen zu gewährleisten.
Des weiteren sind Aspekte der Datensicherheit und der Ökonomie von Interesse.
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 | Medizinische Bild- und Signalgebung: Die digitale
Bildverarbeitung nutzt die Mittel der Signalverarbeitung zur
Aufbereitung und Speicherung von visuellen Informationen. Im Gegensatz
zur Bildbearbeitung, die sich mit der Manipulation von Bildern
zur anschließenden Darstellung beschäftigt, dient die Bildverarbeitung
als eine Zwischenstufe zu einer weitergehenden maschinellen Bearbeitung
wie der Bildsegmentierung, der Mustererkennung oder der
computergestützten Diagnose (CAD).
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 | e-Learning: Unter E-Learning (englisch electronic learning)
werden alle Formen von Lernen verstanden, bei denen digitale Medien für
die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur
Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen.
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 | Wissensbasierte Diagnose- und Therapieunterstützung: Ziel
dieses Forschungsschwerpunktes ist es, Methoden und Werkzeuge zur
wissensbasierten Entscheidungsunterstützung für Diagnostik und Therapie
zu erarbeiten. Ein weiteres Ziel ist die Bereitstellung von Wissen in
Informationssystemen.
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 | Organisation und Qualitätsmanagement: Der zunehmende ökonomische
Druck im Gesundheitswesen zwingt zum vermehrten Einsatz der elektronischer
Datenverarbeitung in zwei Bereichen: Zur Dokumentation und zur Optimierung
der Arbeitsabläufe. Qualitätsmanagement soll dabei die Qualität der
Patientenversorgung (Produktqualität) sowie die Qualität der Arbeitsabläufe
(Prozessqualität) sicherstellen. |