Synonyme:
Kernspintomographie (KST),
Magnetresonanz-Tomographie (MRT), Magnetic Resonance Imaging (MRI)

Es handelt hierbei sich um ein computergestütztes bildgebendes Verfahren, das Schnittbilder des Körpers erzeugt. Es basiert auf dem Prinzip der Kernspinresonanz. Im Gegensatz zur konventionellen Röntgendiagnostik bzw. der Computertomographie wird hierbei keine ionisierende Strahlung verwendet, sondern die
Radiostrahlung gemessen, die unter dem Einfluss eines starken Magnetfeldes vom Körper des Patienten abgegeben wird.
Durchführung der Untersuchung
Sie liegen bekleidet auf einer beweglichen Liege, die
sich langsam 1 bis 2 m in die etwa 50 cm große Öffnung des Gerätes
bewegt. Je nach Umfang der Untersuchung beträgt die Untersuchungszeit
zwischen 20 Minuten und 1 Stunde. Während der Messzeiten, bei denen Sie
ein Klopfgeräusch hören, sollten Sie ruhig und entspannt liegen. Sie
stehen fortwährend unter ärztlicher Beobachtung.

Komplikationen
Schädigende Wirkungen sind nach dem derzeitigen
Stand unseres Wissens nicht bekannt. Ein bestimmter Personenkreis kann
jedoch - um Risiken zu vermeiden - mit dieser Methode nicht untersucht
werden. Hierzu zählen Patienten mit einem Herzschrittmacher oder
bestimmten Metallimplantaten.